InvestmentTicker Märkte

Marktrückblick und -ausblick 37. Kalenderwoche

Liebe Leserinnen und Leser, der drohende Zahlungsausfall des chinesischen Immobilienentwicklers Evergrande machte Marktteilnehmer nervös. Der Hang Seng-Index verlor in dieser Woche 4,9 Prozent, angeführt wurde der Verlustreigen von den nach Verkäufen größten Immobilienentwicklern Country Garden Holding (-17,7 Prozent) und Sunac China Holdings (-22,5 Prozent). Der jüngste Verkaufsreigen setzte ein, nachdem Evergrande am Donnerstag die vorübergehende Aussetzung des Handels mit Anleihen seiner größten Sparte Hengda Real Estate beantragt hatte. Zuvor hatte die Ratingagentur China Chengxin International die Anleihen von Hengda auf herabgestuft. Auch in den Tagen zuvor wurde der Handel mit den Titeln aufgrund der hohen Schwankungen immer wieder ausgesetzt. Bereits im Juni geriet Evergrande mit Zinszahlungen für Anleihen in Verzug. Getrieben wurden die Verkäufe von der Angst um einen ungeregelten Zahlungsausfall von Evergrande. Dieser hätte nicht nur massive Auswirkungen auf die betroffenen Banken sowie auf andere Bauträger, sondern auf den gesamten chinesischen Kreditmarkt. Die chinesische Regulierung arbeitet bereits an einem geregelten Zahlungsausfall, der zwar für institutionelle Anleger hart ausfallen dürfte. Denkbar wäre aber auch beispielsweise ein geringer Abschlag für Privatanleger und die Übernahme einzelner Assets und Immobilienprojekte durch Staatsunternehmen, was die Privatanleger beruhigen sollte. Doch selbst im Fall einer Insolvenz sollte ein Überschwappen der Risiken in andere Bereiche des chinesischen Marktes begrenzt bleiben. Ein internationaler „Lehman-Moment“ ist ebenfalls nicht zu befürchten: Die Probleme von Evergrande beschränken sich auf den chinesischen Markt, da das Unternehmen nicht stark global verflochten ist.

17.09.2021
Marktberichte August 2021

Aktien: Weitere Zugewinne sorgen für Rekordstände
Renten: Leichte Verluste

15.09.2021
Marktrückblick und -ausblick 36. Kalenderwoche

Liebe Leserinnen und Leser, die Europäische Zentralbank (EZB) nimmt leicht den Fuß vom Gas und wird das Tempo ihrer PEPP-Anleihekäufe im vierten Quartal etwas drosseln. Dies wurde einstimmig vom EZB-Rat auf der Sitzung am Donnerstag beschlossen. Die Euro-Rentenmärkte reagierten mit rückläufigen Renditen auf den EZB-Entscheid. Im Vorfeld waren diese etwas angezogen, sodass in der Berichtswoche per saldo wenig Veränderung am Anleihemarkt zu beobachten war. In den USA verlief der Handel in engen Bahnen und unspektakulär. Die Aktienbörsen tendierten uneinheitlich, Asien zeigte sich weiterhin von der freundlichen Seite, während die Märkte in Europa und in den USA mehrheitlich leichte Verluste verzeichneten.

10.09.2021
Marktrückblick und -ausblick 35. Kalenderwoche

Liebe Leserinnen und Leser, die Preissteigerung in Deutschland und im Euroraum liegt weiter auf hohem Niveau. Gleichzeitig mehren sich vor der Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) am kommenden Donnerstag im Rat die kritischen Stimmen zur expansiven Geldpolitik. Vor allem stehen dort die Anleiheankäufe im Blickpunkt. Ungeachtet dessen hat aber die Aussicht auf ein lang anhaltend niedriges Zinsniveau und die fortgesetzte Erholung der Wirtschaft die Aktienbörsen in der Berichtswoche wieder begünstigt. Die großen Märkte lagen durchweg im Plus, teils wurden wieder Rekordstände erreicht. Im Staatsanleihesektor tat sich vor der EZB-Sitzung eher wenig. Bundesanleihen gaben etwas nach, deren Renditen stiegen leicht an.

03.09.2021
Marktrückblick und -ausblick 34. Kalenderwoche

Liebe Leserinnen und Leser, nach den Verlusten in der Vorwoche waren die Anleger zuletzt wieder etwas zuversichtlicher gestimmt. Die meisten Aktienbörsen lagen, im Vorfeld des Finanztreffens in Jackson Hole, leicht im Plus. Der Dax 30 war hingegen bis Freitagmittag unverändert, der wichtige Ifo-Geschäftsklimaindex gab im August zum zweiten Mal in Folge nach. Dennoch konnten einige Indizes wie der MSCI World, S&P 500 sowie der Nasdaq 100 in den USA oder der MDAX in Deutschland wieder Rekordstände erzielen. Im Rahmen der verbesserten Stimmungslage hatten sichere Staatsanleihen hingegen das Nachsehen und erlitten Kursverluste. Am Neuemissionsmarkt für Euro-Unternehmensanleihen war eine deutliche Belebung zu beobachten, dort scheint die Sommerpause vorbei zu sein.

27.08.2021
Marktrückblick und -ausblick 33. Kalenderwoche

Liebe Leserinnen und Leser, nach zahlreichen Rekordständen in der Vorwoche bestimmten in den vergangenen Handelstagen Moll-Töne das Geschehen an den Aktienbörsen. Das Zusammentreffen mehrerer Belastungsfaktoren führte zu Verlusten. Neben Befürchtungen, dass die US-Notenbank Fed die Drosselung ihrer Anleiheankäufe (Tapering) bereits im laufenden Jahr beschließen könnte, verunsicherte auch die sich abschwächende Wachstumsdynamik in China. Zudem drückten die dortige Regulierungswelle und nicht zuletzt auch die weltweit zu beobachtende Ausbreitung der Delta-Variante des Corona-Virus auf die Stimmung der Anleger. Sichere Staatsanleihen konnten hiervon im Gegenzug profitieren. Infolge der Kursgewinne waren, wenngleich auch nur geringe, Renditerückgänge zu verzeichnen.

20.08.2021
Marktrückblick und -ausblick 32. Kalenderwoche

Liebe Leserinnen und Leser, die US-Inflation lag im Juli im Vergleich zum Vorjahr weiter auf hohem Niveau. Zum Vormonat Juni war aber ein Rückgang der Dynamik zu verzeichnen. Vor allem wurde die rückläufige Kernrate (ohne Energie und Lebensmittel) positiv bewertet. Nach der Bekanntgabe der Daten gab es einige Marktschwankungen, man ging dann aber recht schnell zur Tagesordnung über. An den Aktienbörsen verzeichneten zahlreiche Indizes in Europa und in den USA weitere Rekordstände. Am US-Staatsanleihemarkt gab es zuletzt rückläufige Notierungen, die richtungsweisende Zehnjahresrendite stieg dort etwas an. Deutsche Bundesanleihen tendierten im Sommermodus seitwärts.

13.08.2021
Marktberichte Juli 2021

Aktien: Erfreuliche Unternehmensberichte
Renten: Staatsanleihen gesucht

12.08.2021
Marktrückblick und -ausblick 31. Kalenderwoche

Liebe Leserinnen und Leser, die Märkte befinden sich mitten in der Sommerpause. Dennoch unterstützt die sehr gut verlaufende Quartalsberichterstattung der Unternehmen die globalen Aktienmärkte und überschattet damit die weltweit wieder ansteigenden Corona-Neuinfektionen. So erzielten der marktbreite STOXX Europe 600- und der für US-Technologiewerte repräsentative Nasdaq 100-Index in der Berichtswoche einen Rekordstand. Die Schwäche an den asiatischen Börsen vermochte kaum mehr zu beeindrucken. An den Staatsanleihemärkten legten die Notierungen ebenfalls zu. Deutsche Bundesanleihen waren gefragt, deren Zehnjahresrendite fiel in der Berichtswoche bis auf minus 0,5 Prozent.

06.08.2021
Marktrückblick und -ausblick 30. Kalenderwoche

Liebe Leserinnen und Leser, die US-Notenbank Fed setzt ihren lockeren geldpolitischen Kurs fort. Die Leitzinsen bleiben auf dem aktuell niedrigen Niveau. Die Diskussion über die Anpassung beziehungsweise Rückführung des Anleihekaufprogramms (Tapering) ist hingegen nun in Gang gekommen. Am chinesischen Aktienmarkt sorgten weitere staatliche Regulierungsaktivitäten, diesmal gegenüber Unternehmen aus dem Bildungssektor, für Kursverluste. In den USA gab es hingegen weitere Rekordstände, während in Europa leichte Verluste überwogen. Staatsanleihen waren gesucht, leichte Renditerückgänge prägten dort das Geschehen.

30.07.2021
Marktrückblick und -ausblick 29. Kalenderwoche

Liebe Leserinnen und Leser, von sommerbedingter Ruhe an den Finanzmärkten konnte in der Berichtswoche keine Rede sein, es waren erhebliche Marktschwankungen zu beobachten. Die Ausbreitung der Corona-Delta-Variante rief Wachstumssorgen bei den Anlegern hervor. Die Unsicherheit über die weitere Erholung des Welthandels führte zum Wochenauftakt zu deutlichen Kursrückgängen an den Aktienbörsen. Im Gegenzug investierten die Anleger in sichere Staatsanleihen, vor allem in den USA fielen die Renditen infolge starker Zukäufe zunächst deutlich. Im weiteren Wochenverlauf beruhigte sich aber die Lage. Während sich die Aktienmärkte im Rahmen der lockeren Geldpolitik und guter Unternehmensergebnisse deutlich erholten und per Freitagvormittag teils leicht im Plus lagen, gaben die Anleihenotierungen im Gegenzug nach. Die Europäische Zentralbank sorgte nach ihrer Sitzung am Donnerstag für nur wenig Marktbewegung.

23.07.2021
Marktrückblick und -ausblick 28. Kalenderwoche

Liebe Leserinnen und Leser, in der Berichtswoche gab es wieder vereinzelte Rekordstände an den Aktienmärkten. Die Ausbreitung der Delta-Variante des Corona-Virus verunsicherte jedoch die Anleger, sodass die Börsen in Richtung Wochenschluss etwas nachgaben. Dabei lief die Berichtssaison zum zweiten Quartal vielversprechend an. Die US-Banken berichteten soweit solide, wenngleich sich dort der Ausblick etwas verhaltener zeigte. Auch heimische Unternehmen wie Volkswagen, BASF und Daimler konnten mit guten Unternehmensdaten aufwarten. An den Staatsanleihemärkten setzte sich der anhaltend positive Grundton fort. Guten volkwirtschaftlichen Daten und hoher Inflation (vor allem in den USA) zum Trotz legten die Anleihenotierungen weiter zu. Die Renditen gaben, vor allem bei den langen Laufzeiten, etwas nach. Der Ölpreis war in der Berichtswoche etwas rückläufig, da sich Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate im Rahmen der OPEC plus auf eine Förderausweitung zu Gunsten der VAEs einigen konnten.

19.07.2021
Marktberichte Juni 2021

Aktien: Leicht im Plus
Renten: Staatsanleihen im Plus

14.07.2021
Marktrückblick und -ausblick 27. Kalenderwoche

Liebe Leserinnen und Leser, die Aktienmärkte lagen nach der deutlichen Korrektur am Donnerstag auf Wochensicht im Minus. US-Indizes wie der S&P 500- und der Nasdaq-Index konnten zuvor noch Rekordstände erreichen. Die Ausbreitung der Corona-Delta-Variante verunsichert die Anleger. Staatsanleihen aus den USA und Deutschland verbuchten hingegen weitere Zugewinne, deren Renditen fielen im Wochenverlauf entsprechend. Aus dem Sitzungsprotokoll der US-Notenbank Fed gab es keine neuen Erkenntnisse. Die Europäische Zentralbank hat hingegen am Donnerstag ihre neue Strategie bekanntgegeben.

09.07.2021
Marktrückblick und -ausblick 26. Kalenderwoche

Liebe Leserinnen und Leser, die Aufregung um die Geldpolitik der Notenbanken hat sich etwas gelegt. Die Delta-Variante des Corona-Virus verunsichert zwar, im Rahmen der anlaufenden Sommerpause zeigte sich der Handel an den Märkten zuletzt aber eher unspektakulär. Mit Blick auf die veröffentlichten Wirtschaftsdaten ergab sich insgesamt ein sehr erfreuliches Bild. US-Aktien entwickelten sich besser als ihre europäischen Pendants. An den Staatsanleihemärkten waren ebenfalls Zugewinne zu beobachten.

02.07.2021
Marktrückblick und -ausblick 25. Kalenderwoche

Liebe Leserinnen und Leser, aus der US-Notenbank sind zunehmend unterschiedliche Meinungen zur künftigen Geldpolitik zu vernehmen. Eine restriktivere Gestaltung findet vermehrt den einen oder anderen Anhänger. Fed-Chef Powell konnte die Anleger aber bislang beruhigen. Davon unbeeindruckt setzt sich an den Aktienbörsen der Aufwärtstrend fort, teils wurden neue Rekordmarken erreicht. Der Trend zu (vorübergehend) höherer Inflation hat am Rentenmarkt zu leichten Rücksetzern geführt, dort stiegen die Renditen in der Berichtswoche vor allem über die langen Laufzeiten ein wenig an. Sowohl der Euro als auch der Goldpreis haben nach dem deutlichen Rückgang in den vergangenen Handelstagen einen (vorläufigen) Boden gefunden und konnten auf ermäßigtem Niveau konsolidieren.

25.06.2021
Marktrückblick und -ausblick 24. Kalenderwoche

Liebe Leserinnen und Leser, die US-Notenbank hält ihre expansive Geldpolitik (vorerst) bei, die Märkte nehmen eine Straffung jedoch langsam, aber sicher aufs Korn. Nach zunächst weiteren Indexrekorden gab ein Großteil der Aktienbörsen im Wochenverlauf etwas nach. Am US-Staatsanleihemarkt schwankten die Renditen merklich, vor allem im mittleren Laufzeitsegment gab es Verluste. Im Euroraum stand die erste Anleihe der Next Generation EU zur Platzierung an, die sehr erfolgreich verlief.

18.06.2021
Marktrückblick und -ausblick 23. Kalenderwoche

Liebe Leserinnen und Leser, wenig Überraschendes präsentierte die Europäische Zentralbank am Donnerstag. Die Geldschleusen der EZB bleiben vorerst weit geöffnet. Die kurzfristigen Wachstumsprognosen wurden deutlich erhöht, während der mittelfristige Preisdruck verhalten scheint. Letzteres war in den USA weniger der Fall, die Konsumentenpreise stiegen im Mai mit fünf Prozent deutlich an. Die Rentenmärkte gingen angesichts der hohen Inflationsdaten jedoch nicht in die Knie. Ganz im Gegenteil, vor allem die US-Renditen fielen im Rahmen steigender Anleihenotierungen teils deutlich. Dies alles ließ auch die Aktienbörsen kalt, die in der Mehrheit bis Freitagvormittag leicht im Plus lagen. In den USA markierte der S&P 500-Index mit knapp 4.250 Punkten ein Rekordhoch.

11.06.2021
Marktberichte Mai 2021

Aktien: Überwiegend freundlich
Renten: Uneinheitlich

11.06.2021
Marktrückblick und -ausblick 22. Kalenderwoche

Liebe Leserinnen und Leser, die Preissteigerung sowohl in Deutschland als auch im gesamten Euroraum setzt sich fort. Die Anstiege basieren auf vorübergehenden Effekten: So hatten Sonderfaktoren wie Corona-bedingte Verzerrungen oder die Rücknahme der Mehrwertsteuersenkung entsprechenden Einfluss auf die Preisentwicklung. Deshalb rechnen wir nach einem weiteren erwarteten höheren Anstieg ab 2022 mit rückläufigen Raten knapp unterhalb des Zielwertes der EZB von um die zwei Prozent. Die Aktienbörsen zeigten sich entsprechend unbeeindruckt, DAX 30, MDAX und Co. erreichten in der Berichtswoche zwischenzeitlich neue Hochs. Die Staatsanleihemärkte entwickelten sich verhalten, die US-Renditen stiegen ein wenig an. Der Konjunkturoptimismus ließ die Notierung für das Barrel Öl der Sorte Brent auf 72 US-Dollar und damit auf ein Dreimonatshoch steigen.

04.06.2021
Marktrückblick und -ausblick 21. Kalenderwoche

Liebe Leserinnen und Leser, die Inflationssorgen der Anleger haben sich in der Berichtswoche abgemildert. Dafür meldeten sich die Notenbanken zu Wort. Den zuletzt zu vernehmenden Kommentaren einiger Zentralbankmitglieder von US-Fed und EZB zufolge scheinen beide Notenbanken hinsichtlich der Geldpolitik (vorerst) getrennte Wege einzuschlagen. Zumindest wird in den USA vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Erholungsbewegung nun die Diskussion hinsichtlich einer kontraktiveren Geldpolitik immer lauter, während die EZB ihre lockere Linie vorerst beibehalten dürfte. Die Aktienbörsen tendierten insgesamt leicht ins Plus. Im Euroraum kam es nach einem positiven Wochenauftakt im weiteren Verlauf zu Rücksetzern. In den USA waren die Zugewinne etwas höher. An den Staatsanleihemärkten zeigte sich eine leicht freundliche Stimmung, mit der sowohl in den USA als auch im Euroraum ein leichter Renditerückgang einher ging.

28.05.2021
MarktTicker 20. Kalenderwoche

Liebe Leserinnen und Leser, die aufwärtsgerichtete Inflationsentwicklung und die damit einhergehende Spekulation über mögliche Reaktionen der Zentralbanken blieben beherrschende Themen an den Märkten. Der Ausblick auf die US-Geldpolitik und die als „Tapering“ bezeichnete Rückführung der Anleiheankäufe der Zentralbanken sorgte, im Zusammenhang mit dem am Mittwoch veröffentlichen Protokoll der letzten Fed-Sitzung vom April, für Verunsicherung. Die Stimmung der Anleger war gedrückt, die Aktienbörsen befanden sich in der Berichtswoche zunächst im Rückwärtsgang. In Richtung Wochenschluss konnten im Rahmen zunehmender Zuversicht aber die Verluste wieder zumeist aufgeholt werden. Zuletzt hatte sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass sich die Zentralbanken derzeit noch weit weg von einem Schwenk zu einer restriktiveren Geldpolitik befinden. An den als sicher geltenden Staatsanleihemärkten (US-Schatzanweisungen und deutsche Bundesanleihen) gaben die Notierungen zunächst ebenfalls nach, ehe auch dort zum Wochenschluss eine Erholung einsetzte.

21.05.2021
MarktTicker 19. Kalenderwoche

Liebe Leserinnen und Leser, die in der Berichtswoche veröffentlichten US-Verbraucherpreisdaten sorgten an den Märkten für größere Verunsicherung. Mit plus 4,2 Prozent lag die Inflation im April (gegenüber dem Vorjahr) deutlich über den Erwartungen. Die Angst vor steigenden Zinsen führte am Aktien- und am Rentenmarkt für Kursverluste. Die US-Notenbank scheint jedoch entspannt, sieht diese im aktuellen Inflationsanstieg nur ein vorübergehendes Phänomen.

14.05.2021
Marktberichte April 2021

Aktien: Freundliche Tendenz hält an
Renten: Verluste im Euroraum

11.05.2021
MarktTicker 18. Kalenderwoche

Liebe Leserinnen und Leser, der fundamental positive Grundton aus guten Wirtschafts- und Unternehmensdaten hielt in der Berichtswoche weiter an. Dennoch war die Entwicklung an den Aktienbörsen verhalten und auch uneinheitlich. Es gab unter den großen Märkten sowohl Gewinner als auch Verlierer. Am US-Staatsanleihemarkt hat sich die Lage etwas entspannt, die Renditen gingen im Rahmen der erzielten Kursgewinne etwas zurück. Deutsche Bundesanleihen traten hingegen auf der Stelle.

07.05.2021
MarktTicker 17. Kalenderwoche

Liebe Leserinnen und Leser, mehrheitlich gute Konjunktur- und Unternehmensdaten zum ersten Quartal bildeten fortgesetzt ein positives Umfeld für die Aktienmärkte. Teils wurden neue Rekordstände erzielt, die Börsen lagen mit Ausnahme asiatischer Indizes zumeist im Plus. An den Rentenmärkten sorgten die deutschen Inflationsdaten im April für schlechtere Stimmung. Zehnjährige deutsche Bundesanleihen notierten schwächer und erreichten renditeseitig mit minus 18 Basispunkten ein Zwölfmonatshoch.

30.04.2021
MarktTicker 16. Kalenderwoche

Liebe Leserinnen und Leser, in der Berichtswoche war das Geschehen an den Aktienmärkten von einer Konsolidierung geprägt. Zum Handelsauftakt am Montag erzielte der DAX 30-Index mit rund 15.500 Punkten noch einen Rekordstand, ehe auch im deutschen Leitindex der folgende Verkaufsdruck zu leichten Gewinnmitnahmen führte. Aufgeschreckt durch das starke Infektionsgeschehen in Indien und einer möglichen weltweiten Ausbreitung der indischen Coronavirus-Mutante schalteten Investoren einen Gang zurück. Zyklische Aktien standen auf der Verkaufsliste, dagegen wurden defensive Dividendentitel gekauft. An den Staatsanleihemärkten fiel die Verzinsung ein wenig, dort zeigte sich somit eine leicht freundliche Tendenz.

23.04.2021
MarktTicker 15. Kalenderwoche

Liebe Leserinnen und Leser, der Höhenflug an den Aktienmärkten setzte sich in der Berichtswoche fort, zahlreiche Indizes erreichten wieder Rekordstände. Besonders die hohe Impfgeschwindigkeit in den USA nährt die Hoffnung auf eine schnelle Erholung der Realwirtschaft. Neben positiven Konjunkturdaten bestätigte sich auch auf Unternehmensebene der Aufschwung. Mit der gerade angelaufenen Berichtssaison zum ersten Quartal 2021 konnten die amerikanischen Banken überzeugen und über sehr gute Ergebnisse vorlegen. Am US-Rentenmarkt waren trotz der Risikoneigung überraschenderweise Kursgewinne zu beobachten, der Markt war wohl in jüngster Zeit sehr stark verkauft, was dort zu einer technischen Reaktion führte. Deutsche Bundesanleihen wiesen hingegen leichte Kursverluste auf.

16.04.2021
Marktberichte März 2021

Aktien: Weitere Zugewinne
Renten: Staatsanleihen uneinheitlich

13.04.2021
MarktTicker 14. Kalenderwoche

Liebe Leserinnen und Leser, die Aktienmärkte starteten teils mit Rekordständen in die Handelswoche. Unterstützt von guten Wirtschaftsdaten und der ultralockeren Geldpolitik der Notenbanken setzte sich die Nachfrage nach Dividendentiteln unvermindert fort. Zuflüsse in Aktienfonds und Investments systematischer Investoren unterstützen zusätzlich. Vor allem standen zyklische Aktien auf der Einkaufsliste der Investoren ganz oben. Auch an den Rentenmärkten setzte sich eine verhalten freundliche Stimmung durch. Die Renditen deutscher Bundesanleihen und US-Schatzanweisungen stiegen zumindest nicht mehr an und tendierten mehr oder weniger seitwärts.

09.04.2021
MarktTicker 13. Kalenderwoche

Liebe Leserinnen und Leser, trotz der laufenden dritten Pandemiewelle und der damit einhergehenden Lockdown-Maßnahmen herrschte in der verkürzten Handelswoche vor Ostern vor allem in Europa Optimismus unter den Anlegern. Die in den USA auf Hochtouren laufende Impfkampagne und das dortige Konjunkturpaket, die fortgesetzt lockere Geldpolitik der Zentralbanken sowie das Ende der Blockade des Suezkanals sorgten für gute Unterstützung. Der DAX 30-Index überschritt erstmals die 15.000er-Marke. An den Anleihemärkten waren weitere Verluste zu verzeichnen, wenngleich die Dynamik des damit einhergehenden Renditeanstiegs merklich nachließ.

01.04.2021
MarktTicker 12. Kalenderwoche

Liebe Leserinnen und Leser, die aktuelle Corona-Ausbreitung drückte in der Berichtswoche zunächst auf die Stimmung an den Aktienmärkten. Zum Wochenende hin setzte aber eine Erholung ein, in Europa drehten einige Aktienbörsen per Freitagvormittag sogar leicht ins Plus. Die Mischung aus einem aktuell verbesserten US-Arbeitsmarkt, rückläufigen Anleiherenditen sowie positiven Konjunkturdaten aus dem Euroraum (Einkaufsmanagerindizes) sorgten für eine Wende. Insgesamt zeigten sich die veröffentlichten Wirtschaftsdaten überwiegend erfreulich. An den Staatsanleihemärkten war eine verstärkte Nachfrage zu beobachten. Die Notierungen legten zu, der Renditeanstieg dort scheint vorerst einmal gebremst.

26.03.2021
MarktTicker 11. Kalenderwoche

Liebe Leserinnen und Leser, die US-Notenbank hält an ihrer geldpolitischen Ausrichtung unvermindert fest. Die Leitsätze blieben ebenso unverändert wie auch die Anleihekäufe, die weitergeführt werden. Den Aktienmärkten hat die Botschaft von Fed-Chef Powell in einer ersten Reaktion gutgetan, während sich der Anleihemarkt eher verschnupft zeigte. Die Renditen stiegen zunächst angesichts des nun startenden Konjunkturpakets sowie möglicher weiterer umfangreicher Hilfen an. Der US-Rentenmarkt spielt klar die Wachstumsstory, zum Wochenschluss konnten sich die Anleihekurse aber wieder etwas erholen. An den Aktienbörsen setzten sich hingegen die Rekordstände auch in der Berichtswoche zum Teil fort. Der Dow Jones Industrial Average etwa kletterte erstmals über die Marke von 33.000 Punkten. Der DAX 30-Index erreichte mit rund 14.800 Punkten am Donnerstag einen Rekordstand.

19.03.2021

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