Hinweisbekanntmachung UnionProtect: Europa (CHF)

Bei dem von der Union Investment Luxembourg S.A. verwalteten Fonds UnionProtect: Europa (CHF) ergeben sich zum 8. Mai 2014 die unten beschriebenen Änderungen:

1. Die im Artikel 20 des Sonderreglements aufgeführte Anlagepolitik lautet ab dem oben genannten Termin wie folgt:

„Um das Anlageziel zu erreichen wird das Fondsvermögen in Bankguthaben, Aktien (einschließlich, sofern diese als Wertpapiere gem. Artikel 41 des Gesetzes vom 17. Dezember 2010 gelten, Partizipationsscheine, Genussscheine und ähnliche Wertpapiere), fest- und variabel verzinsliche Wertpapiere, Geldmarktinstrumente, Wandel- und Optionsanleihen, deren Optionsscheine auf Wertpapiere lauten sowie Zerobonds angelegt, die von Emittenten ausgegeben werden, (i) die ihren Sitz in Europa haben, (ii) die ihren Sitz außerhalb Europas haben, aber ihre Geschäftstätigkeit überwiegend in Europa ausüben, oder (iii) die als Holdinggesellschaft überwiegend Beteiligungen an Gesellschaften mit Sitz in Europa halten. Diese Anlagen können sowohl direkt als auch indirekt über Investitionen in OGAW, Derivate oder über den Erwerb eines der vorgenannten Wertpapiere in Verbindung mit einem Derivat erfolgen.

Es können bis zu 50 % des Netto-Fondsvermögens in Aktien investiert werden. Daneben kann die Verwaltungsgesellschaft flüssige Mittel halten.

Der Fonds kann auch von den in Kapitel 6 des Verkaufsprospektes aufgeführten Techniken und Instrumenten zum Management von Kreditrisiken Gebrauch machen sowie abgeleitete Finanzinstrumente gemäß Artikel 4 einsetzen.

Ebenso können bis zu 100 % des Netto-Fondsvermögens in Bankguthaben und/oder Geldmarktinstrumente angelegt werden, die von im Sinne des Verwaltungsreglements zulässigen Kreditinstituten als Bankeinlagen angenommen oder von im Sinne des Verwaltungsreglements zulässigen Emittenten begeben werden.

Der Fonds legt höchstens 10 % seines Netto-Fondsvermögens in andere OGAW im Sinne von Artikel 4 Ziffer 1 Absatz (1) Buchstabe e) des Verwaltungsreglements an und jede einzelne Beteiligung des Fonds an einem OGAW darf 5% des Netto-Fondsvermögens nicht überschreiten.

Anlagen in Aktien (einschließlich Partizipationsscheine, Genussscheine und ähnliche Wertpapiere) dürfen sich höchstens auf 5 % des Netto-Fondsvermögens ein und desselben Emittenten belaufen.

Höchstens 10 % des Netto-Fondsvermögens darf der Fonds in fest- und variabel verzinsliche Wertpapiere, Geldmarktinstrumente, Wandel- und Optionsanleihen und Zerobonds ein und desselben Emittenten anlegen. Die Ausweitung der vorgenannten Obergrenze aus Artikel 4 Ziffer 2 Absatz (3) und (4) des Verwaltungsreglements findet keine Anwendung. Hiervon unberührt bleiben Anlagen in Wertpapiere oder Geldmarktinstrumente, welche von dem Drittstaat Schweiz begeben oder garantiert werden.

Die Verwaltungsgesellschaft darf nur Derivate einsetzen, die von Anlagen, welche nach diesem Sonderreglement zulässig sind, abgeleitet sind. Beim Einsatz derivativer Finanzinstrumente ist der Bonität der Gegenpartei und der Handelbarkeit entsprechend der Besonderheit des eingesetzten Derivats Rechnung zu tragen. Sämtliche Verpflichtungen, die sich aus derivativen Finanzgeschäften ergeben oder sich im Zeitpunkt der Ausübung des Rechts ergeben können, müssen gedeckt sein. Der Einsatz derivativer Finanzinstrumente darf auf das Netto-Fondsvermögen keine Hebelwirkung ausüben. Die einzelnen Anlagegrenzen müssen unter Einbezug der derivativen Finanzinstrumente eingehalten werden. Für die Einhaltung der Deckungspflicht und der Begrenzungen sind die Verpflichtungen maßgebend, die sich für den Fonds aus den derivativen Finanzinstrumenten bei Wandlung in die Basisanlage im extremsten Fall ergeben können. Höchstens 10 % des Netto-Fondsvermögen dürfen in Forderungen bei einem einzelnen Schuldner angelegt werden. Eine Nachschusspflicht darf nicht bestehen.

Der Fonds darf nicht mehr als 30 % des Netto-Fondsvermögens in Anlagen investieren, die nicht auf den Schweizer Franken lauten und die nicht gegenüber dem Schweizer Franken abgesichert sind.

Die Verwaltungsgesellschaft garantiert für jede Garantieperiode, die mit dem Geschäftsjahr des Fonds übereinstimmt jedoch abweichend für die erste Periode mit dem Auflegungstag beginnt und die am 30. September 2007 endet, dass der Anteilwert zum Ende des jeweiligen Geschäftsjahres mindestens 95 % des Wertes am Ende des vorangegangenen Geschäftsjahres beträgt. Der jeweils aktuell garantierte Wert kann bei den Zahl- und Vertriebsstellen sowie bei der Verwaltungsgesellschaft und der Depotbank abgefragt werden; ferner wird dieser Wert in den Halbjahres- und Jahresberichten publiziert. Für die erste Garantieperiode wird ein Anteilwert von CHF 95,00 garantiert. Sollte dieser Wert nicht erreicht werden, wird die Verwaltungsgesellschaft den Differenzbetrag aus eigenen Mitteln in das Fondsvermögen einzahlen. Die Erfüllung der Garantie kann damit von der Solvenz der Verwaltungsgesellschaft abhängig sein.

Mit Ausnahme dieser Garantie kann keine Zusicherung gegeben werden, dass die Ziele der Anlagepolitik erreicht werden. Die Garantie ermäßigt sich für den Fall, dass steuerliche Änderungen während der Laufzeit dazu führen, dass dem Fondsvermögen Zinsen oder Kapital nicht in voller Höhe zufließen. Der garantierte Mindestanteilwert ermäßigt sich in diesem Fall in Höhe dieser Verringerung der Erträge des Fonds einschließlich entgangener Zinsen aus der Wiederanlage.“

2. Die in der Übersicht „Der Fonds im Überblick“ aufgeführte Rubrik „Währungsrisiko“ wird in „Währungsrisiko für CHF-Anleger“ umbenannt und lautet ab dem oben genannten Termin wie folgt:

„Der Fonds darf nicht mehr als 30 % des Netto-Fondsvermögens in Anlagen investieren, die nicht auf den Schweizer Franken lauten und die nicht gegenüber dem Schweizer Franken abgesichert sind. Darüber hinaus kann für die in sonstigen Währungen lautenden Vermögenswerte eine Währungskurssicherung gegenüber dem Schweizer Franken erfolgen.“

Betroffene Anleger, die mit den oben genannten Änderungen nicht einverstanden sind, können ihre Anteile bei der Verwaltungsgesellschaft, der Depotbank oder einer Zahlstelle letztmalig am 7. Mai 2014 bis 16.00 Uhr ohne Kosten zurückgeben.

Bei den Zahl- und Vertriebsstellen, der Depotbank sowie der Verwaltungsgesellschaft sind zum 8. Mai 2014 der aktualisierte Verkaufsprospekt, nebst Verwaltungs- und Sonderreglement, sowie die aktuellen und zum Änderungsstichtag gültigen wesentlichen Anlegerinformationen („wAI“) des Fonds kostenlos erhältlich.

Luxemburg, im April 2014

Union Investment Luxembourg S.A.


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